Familie und Freunde informieren
Sage klar, woran du arbeitest und was du brauchst: Keine gut gemeinten Essens-Kommentare, kein Nachschieben von Portionen, Verständnis wenn du bei Einladungen bewusst weniger isst. Kommuniziere auch, was du nicht brauchst – etwa Sätze wie „Du darfst dir ruhig mal was gönnen" in einem schwachen Moment.
Umgang mit sozialem Essdruck
Familienfeiern, Geburtstage, Restaurants – soziale Situationen sind häufige Trigger für Impulsessen. Bereite dich vor: Iss vorher eine kleine Mahlzeit, wähle bewusst aus der Karte, bestelle Wasser zum Essen. Sage ruhig „Ich bin satt" statt dich zu rechtfertigen. Niemand schuldet eine Erklärung für seine Portionsgröße.
Kommentare und Grenzen setzen
Nicht jeder reagiert verständnisvoll auf Veränderungen beim Essen. Manche kommentieren Portionsgrößen, andere drängen zum Nachtisch. Setze klare Grenzen: „Ich entscheide selbst, was und wieviel ich esse." Du musst niemanden überzeugen – du musst nur für dich einstehen.
Unterstützung finden
Suche dir eine Vertrauensperson, die du in schwierigen Momenten kontaktieren kannst. Tausche dich mit anderen aus, die ähnliche Ziele haben. Strategien für den Umgang mit Triggern findest du unter
Strategien gegen Essimpulse und bei Bedarf unter
Professionelle Unterstützung.