Wie kann professionelle Unterstützung aussehen?
Hilfe holen ist kein Zeichen von Schwäche – es ist der klügste Schritt, den du machen kannst. Studien zeigen: Professionell begleitete Gewichtsreduktion ist deutlich nachhaltiger als Alleingänge. In Deutschland gibt es qualifizierte Ernährungsberater, Verhaltenstherapeuten, Adipositas-Zentren und kassenfinanzierte Programme, die dich auf deinem Weg unterstützen.
Der Hausarzt als erste Anlaufstelle
Dein Hausarzt kann eine erste Einschätzung geben, Blutwerte prüfen (Blutzucker, Cholesterin, Schilddrüse) und dich an Spezialisten überweisen. Ab einem BMI von 30 oder bei Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 2 oder Bluthochdruck hast du Anspruch auf strukturierte Behandlungsprogramme (DMP).
Ernährungsberatung und Verhaltenstherapie
Qualifizierte Ernährungsberater (Oecotrophologen, Diätassistenten) helfen dir, dein Essverhalten zu verstehen und nachhaltig zu verändern – ohne Crash-Diäten. Kognitive Verhaltenstherapie ist besonders wirksam bei emotionalem Essen: Sie hilft, Trigger zu erkennen und neue Bewältigungsstrategien aufzubauen. Krankenkassen übernehmen oft die Kosten.
Adipositas-Zentren und stationäre Programme
Bei schwerer Adipositas (BMI ab 35 mit Begleiterkrankungen oder BMI ab 40) können Adipositas-Zentren multimodale Programme anbieten: Ernährung, Bewegung, Psychologie und ggf. chirurgische Optionen. Diese Programme werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen und bieten eine strukturierte Begleitung über Monate.
Wie Bigly professionelle Hilfe ergänzt
Bigly ersetzt keine ärztliche Behandlung, sondern ergänzt sie im Alltag. Die App hilft dir, zwischen den Terminen dranzubleiben: Essimpulse tracken, Muster erkennen, Strategien im Moment anwenden. Grundlegendes zu Strategien: Strategien gegen Essimpulse.
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